Shōren-ji, Buddhistischer Tempel im Shiroyama Park, Takayama, Japan
Shōren-ji ist ein buddhistischer Holztempel in Takayama, Japan, der innerhalb des Shiroyama-Parks auf einem bewaldeten Hügel über der Altstadt steht. Das Gebäude wurde nach traditionellen japanischen Zimmermannshandwerkstechniken errichtet und verfügt über ein geschwungenes Dach, freiliegende Holzbalken und einen gefliesten Boden.
Der Tempel geht auf das Jahr 1253 zurück, als Kenbo Zenjun in Nakano im Shirakawa-gō den Shōren-ji gründete. 1504 ließ der zehnte Abt Myōshin ihn als Kōyōzan Shōren-ji wieder errichten. 1588 verlegte Kanamori Nagachika den Haupttempel in die Burgstadt Takayama; der Standort Nakano bestand als Shingyō-bō weiter. 1961 überflutete der Miboro-Staudamm Nakano, woraufhin die Halle nach Horibata-chō in Takayama versetzt wurde.
Shōren-ji liegt im Shiroyama-Park, einem Waldgebiet auf einem Hügel über der Stadt, wo Besucher einen ruhigen Spaziergang unter alten Bäumen unternehmen können. Die Holzkonstruktion des Tempels steht in bewusstem Kontrast zur umgebenden Natur und lädt dazu ein, das Gebäude aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Der Tempel liegt im Shiroyama-Park, der sowohl zu Fuß von der Altstadt Takayamas als auch mit dem Bus erreichbar ist. Der Weg durch den Park verläuft auf natürlichem Untergrund, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Die Tempelglocke trägt die Inschrift „Kenmu 1, dritter Monat, zwölfter Tag“ (16. April 1334) und den Namen „Hishū Ankoku-ji“; sie ist ein wichtiges Kulturgut der Präfektur Gifu. Das Dach der Haupthalle war ursprünglich mit Tochi-Stroh gedeckt, später mit Kupferblech. Das Dach des Speichers ist eingestürzt, das der Trommelhalle hat Löcher und bleibt unreparariert.
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