Tagonoura, Küstenhafen in der Präfektur Shizuoka, Japan
Tagonoura ist ein Küstenhafen an der westlichen Küste der Suruga-Bucht und verfügt über mehrere Liegeplätze für Schiffe verschiedener Größen. Die Anlage erstreckt sich entlang der Bucht und dient als wichtiger Umschlagplatz für den regionalen Schiffsverkehr.
Tagonoura wird bereits in der Manʾyōshū erwähnt, einer Gedichtsammlung aus dem achten Jahrhundert, was zeigt, dass der Ort seit der Antike eine Rolle in der japanischen Maritimgeschichte spielt. Seine strategische Lage an der Suruga-Bucht machte es über Jahrhunderte hinweg zu einem bedeutenden Punkt für den Seeverkehr.
Der Ort erscheint in Katsushika Hokusais Sammlung "Sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji" in dem Werk "Tokaido Ejiri Tagonoura". Hokusais Darstellung zeigt die Landschaft so, wie sie von hier aus sichtbar ist und macht diesen Küstenabschnitt zu einem bekannten Motiv der japanischen Kunst.
Der Hafen wird von Zugängen über die umliegenden Straßennetze erreicht und bietet Aussichtspunkte für Besucher, die das Meer und die täglichen Hafenaktivitäten beobachten möchten. Es ist ratsam, tagsüber zu besuchen, wenn die Schiffe am aktivsten sind und das Wetter die beste Sicht ermöglicht.
Von Tagonoura aus können Besucher den Fujisan sehen, wenn die Bedingungen klar sind, während sie gleichzeitig die alltägliche Arbeit der Fischerboote in der Bucht beobachten. Diese Kombination aus natürlicher Schönheit und lebendigem Hafenbetrieb macht den Ort besonder.
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