白山古墳, Alter Grabhügel in Kawasaki, Japan.
Das Hakusan Kofun ist ein keyhole-förmiges Grabmal in Kawasaki mit einer rechteckigen Vorderseite, die sich zu einem abgerundeten hinteren Bereich verjüngt und insgesamt 139 Meter lang ist. Der Komplex enthält im Bereich um das Hügelmaterial und den Fundamenten mehrere Strukturen und Siedlungsspuren aus verschiedenen Perioden.
Der Hakusan Kofun wurde zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert während der mittleren Kofun-Periode errichtet, als sich in Japan zentrale Machtstrukturen zu entwickeln begannen. Die Entstehung dieses Monuments fiel mit einer Zeit zusammen, in der die Gesellschaft zunehmend hierarchisch organisiert wurde und monumentale Bauprojekte die politische Stärke widerspiegelten.
Das Grab gehört zu einem Grabmägelgruppe aus der frühen japanischen Bestattungszeit und zeigt, wie wichtig monumentale Bauwerke für die Erinnerung an Verstorbene waren. Die Anordnung und die Objekte am Ort geben Einblicke in damalige religiöse und gesellschaftliche Wertvorstellungen.
Die Außenseite des Hügels kann ganzjährig von außen betrachtet werden, aber der Zugang zu inneren Bereichen ist zum Schutz des Ortes nicht gestattet. Für das Verständnis der Form und Struktur ist es hilfreich, das Gelände von verschiedenen Punkten aus zu erkunden, um die karakteristische Keyhole-Form vollständig zu erfassen.
Archäologische Ausgrabungen haben viele kleine Terrakotta-Figuren namens Haniwa freigelegt, die früher rund um den Hügel angebracht waren. Diese handwerklich gefertigten Objekte waren nicht nur dekorativ, sondern markierten heilige Grenzen und zeigten den Status der begrabenen Person.
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