Mariyatsu Castle, Burganlage auf einem Hügel in Kisarazu, Japan.
Mariyatsu Castle ist eine Hügelburg in Kisarazu auf der japanischen Halbinsel Boso, die sich über einen Bergrücken erstreckt und von Lehmwällen und trockenen Gräben umgeben ist. Die Anlage besteht aus mehreren übereinander angeordneten Ebenen und Terrassen, die das Gelände für eine starke Verteidigungsposition nutzten.
Die Burg wurde 1456 gegründet und diente der Kontrolle der Provinz Kazusa während des Sengoku-Krieges. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Überwachung von Handelsrouten und der Sicherung territorialer Grenzen in der Region.
Die Burganlage mit ihrem rechteckigen Kernbereich von 120 mal 80 Metern zeigt die Militärarchitektur und soziale Organisation des mittelalterlichen Japan.
Das Gelände ist heute zugänglich und zeigt die ursprüngliche Form der Verteidigungsanlagen gut. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg auf und ab führt und der Boden nach Regen rutschig werden kann.
Die Burg liegt zwischen zwei Flüssen, die es als Wasserressource für die Besatzung nutzbar machten. Diese geografische Lage bot zusätzlichen Schutz und Zugang zu wichtigen Wasserrouten der Region.
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