Nagao Bridge, Steinbogenbrücke in Minamiboso, Japan.
Die Nagao-Brücke ist eine Steinbogenbrücke in Minamiboso mit mehreren elegant gestalteten Bögen, die nebeneinander angeordnet sind. Die Konstruktion zeigt handwerkliche Steinarbeiten aus dem späten 19. Jahrhundert und verbindet lokale Steinquadern zu einer robusten Struktur, die noch heute gut erhalten ist.
Die Brücke wurde im März 1888 von einheimischen Steinmetzen errichtet und durch Spenden der Anwohner in Höhe von 399 Yen 40 Sen finanziert. Sie überstand das große Hochwasser des Nagao 1917 und das Große Kanto-Erdbeben 1923; im Zweiten Weltkrieg überquerten Panzer der japanischen Armee die Brücke. Minamiboso stufte sie 1978 als städtisches Kulturgut ein und sperrte sie für Autos; 1989 folgte die Einstufung durch die Präfektur Chiba, ab 1993 wurde sie repariert.
Die Einheimischen nennen sie „Megane-bashi“ (Brillenbrücke) wegen ihrer drei Bögen, die sich im Wasser spiegeln. 1989 stufte die Präfektur Chiba sie unter diesem Spitznamen als materielles Kulturgut der Präfektur ein; heute dient die Brücke als Symbol für die lokale Standortförderung.
Der Zugang zum Bauwerk ist von lokalen Wegen aus möglich und die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein. In der Nähe gibt es kleine Läden und Lokale, wo Besucher sich die Gegend in Ruhe ansehen können.
Die Werksteine des Brückenkörpers sind „Mizurume-Stein“, gewonnen an einer Stelle namens Mizurume an der Küste, rund 900 m südsüdöstlich der Brücke. Am Brückenfuß wurde Izu-Stein verbaut. Der Bau von 1888 kostete 399 Yen 40 Sen, aufgebracht durch Spenden lokaler Freiwilliger.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.429 Mitwirkenden weltweit.