Sagami Kokubun-ji, Provinzieller buddhistischer Tempel in Kokubu-Minami, Japan.
Sagami Kokubun-ji ist ein Tempel der Kōyasan Shingon-shū in Ebina, Präfektur Kanagawa, mit Kondō, Gästehalle und Glockenturm. Seine Ruinen liegen etwa 100 m nordwestlich: ein 240 auf 300 m großer Bezirk im Hōryū-ji-Layout, ein Kondō östlich einer siebenstöckigen Pagode mit 20,4 m Seitenlänge der Basis und eine Vortragshalle, die durch einen Kreuzgang mit dem Mitteltor verbunden war.
Die Anlage wurde 741 auf Befehl des Kaisers Shōmu gegründet, um buddhistische Zentren in allen Provinzen zu etablieren. Das Gebäude wurde nach Bränden in verschiedenen Epochen mehrfach umgebaut und zeigt daher architektonische Merkmale mehrerer Zeitalter.
Der Name des Tempels lebt im Viertel Kokubu-Minami und im Kokubun-Klan weiter, einem Zweig des Ebina-Klans, der sich nach diesem Ort benannte. Die Glocke von 1292 wurde von Kokubun Jirō Minamoto no Yorisato an das Nonnenkloster gestiftet und von Mononobe Kunimitsu gegossen, demselben Handwerker, der die Nationalschatz-Glocke des Engaku-ji schuf.
Der Ort ist als archäologischer Park gestaltet, wobei die Ausgrabungsergebnisse von 1986 bis 2006 freiliegende Fundamente zeigen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein Freigelände handelt, weshalb festes Schuhwerk und Witterungsschutz empfehlenswert sind.
Die Bronzeglocke des Tempels, 1292 von Mononobe Kunimitsu gegossen, dem Handwerker, der auch die Glocke des Nationalschatzes von Engaku-ji goss, wurde von Kokubun Jirō Minamoto no Yorisato an das Nonnenkloster Kokubun-niji gestiftet. Sie hängt heute im 1976 errichteten Glockenturm und trägt eine Inschrift, die die Stiftung festhält.
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