Jingūmae, Verwaltungsbezirk in Shibuya-ku, Tokio, Japan
Jingūmae ist ein Stadtteil in Shibuya mit einer Mischung aus Wohnvierteln, Einkaufsstraßen und religiösen Gebäuden, die sich hauptsächlich rund um den Bahnhof Harajuku konzentrieren. Die Gegend verbindet alltägliche Nachbarschaften mit dem geschäftigen Treiben von Mode- und Einkaufszielen.
Der Stadtteil erhielt seine offizielle Bezeichnung 1965 und entwickelte sich danach zu einem Zentrum für Tokyos Modeszene und Jugendbewegungen. Diese Umwandlung spiegelte die schnelle Modernisierung und kulturelle Verschiebung in Japan während dieser Zeit wider.
Der Schrein Tōgō und andere religiöse Stätten prägen das Viertel und erinnern an die spirituellen Wurzeln des Ortes. Besucher können diese Gebäude heute noch in ihrer täglichen Nutzung erleben und sehen, wie sie das lokale Leben beeinflussen.
Der Bahnhof Harajuku ist der Hauptzugang mit Verbindungen zur JR Yamanote Line sowie zu den Linien der Chiyoda und Fukutoshin Metro. Da dies eine belebte Zone ist, sollten Besucher zu Stoßzeiten mit Menschenmengen rechnen und am besten morgens oder spätnachmittags kommen.
Das Viertel beherbergt Botschaften von Ländern wie der Türkei und Estland, was es zu einem unerwarteten diplomatischen Zentrum inmitten einer Mode- und Einkaufszone macht. Diese Mischung aus internationalen Institutionen und geschäftigem Straßenleben ist in Tokio relativ selten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.