Aoyama-Kitamachi Apartments, Öffentlicher Wohnkomplex in Minato, Japan
Die Aoyama-Kitamachi Apartments sind eine Wohnsiedlung aus 25 Gebäuden mit 586 Wohnungen im zentralen Omotesando-Viertel. Die vier bis fünfgeschossigen Strukturen verteilen sich über ein großes Areal und bilden ein dichtes Wohnquartier.
Die Siedlung entstand zwischen 1957 und 1968 während Japans Zeit der Nachkriegs-Urbanisierung. Sie reagierte auf den wachsenden Wohnbedarf der schnell expandierenden Stadt Tokio in dieser Phase.
Die Gebäude zeigen den Ansatz des Danchi-Wohnens, der modernen Gemeinschaftssinn in städtische japanische Quartiere brachte. Besucher können heute noch sehen, wie die Nachbarschaften eng beieinander liegen und gemeinsame Bereiche teilen.
Die Bauten haben keine Aufzüge und viele Originalwohnungen sind ohne integrierte Badezimmer, daher sollten Besucher auf einfache Ausstattung vorbereitet sein. Da derzeit viele Einheiten leer stehen, ist es empfehlenswert, sich vorher über die aktuelle Zugangsbarkeit zu informieren.
Seit 2006 wird die Anlage schrittweise geleert und saniert, wodurch etwa die Hälfte der Wohnungen leer steht. Dies macht das Gelände zu einem faszinierenden Beispiel für den Wandel von lebendigem Wohnraum zur städtebaulichen Neugestaltung.
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