Aoyama-Kitamachi Apartments, Öffentlicher Wohnkomplex in Minato, Japan
Die Aoyama-Kitamachi Apartments sind eine öffentliche Wohnsiedlung im Stadtteil Omotesando im Bezirk Minato in Tokio, Japan. Die Anlage besteht aus mehreren vier- bis fünfgeschossigen Gebäuden ohne Aufzüge, die um Innenhöfe und Wege gruppiert sind.
Die Anlage wurde in den späten 1950er und 1960er Jahren errichtet, als Japan nach dem Zweiten Weltkrieg einen raschen Bevölkerungszuwachs in seinen Städten erlebte. Danchi-Siedlungen wie diese waren damals eine staatliche Antwort auf den dringenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Tokio.
Die Anlage steht mitten in Omotesando, einem der teuersten und modischsten Viertel Tokios, was einen starken Kontrast zu ihrem schlichten Alltagscharakter erzeugt. Wer durch die Wege zwischen den Gebäuden läuft, sieht Fahrräder, kleine Gärten und Wäscheleinen, die von einem ganz anderen städtischen Leben erzählen als die Boutiquen um die Ecke.
Da die Gebäude keine Aufzüge haben und viele Einheiten derzeit leer stehen, lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Bereiche zugänglich sind. Ein Besuch zu Fuß reicht aus, um die Anlage zu erkunden, da alle Gebäude über offene Außenwege verbunden sind.
Obwohl die Anlage mitten in Tokio liegt, gehört das Grundstück der japanischen Regierung, was erklärt, warum es in einem der teuersten Stadtteile der Welt nie bebaut wurde. Die leerstehenden Gebäude wurden von Filmteams und Fotografen genutzt, die einen authentischen Blick auf das Tokio der Nachkriegszeit suchen.
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