Minato, Sonderbezirk in Tokio, Japan.
Minato ist ein Verwaltungsbezirk im Zentrum von Tokio, der rund 30 Viertel wie Roppongi, Akasaka und Azabu umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern und verbindet Wohn-, Geschäfts- und Diplomatenviertel miteinander.
Der Bezirk entstand am 15. März 1947, als drei eigenständige Verwaltungseinheiten namens Akasaka, Azabu und Shiba zusammengelegt wurden. Diese Reform war Teil der Umstrukturierung Tokios nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Bezirksbezeichnung stammt vom japanischen Wort für Hafen, was an die historische Buchtlage und die Nähe zum Wasser erinnert. Heute begegnen Besucher im gesamten Gebiet Menschen aus aller Welt, da hier Berufstätige und Angehörige diplomatischer Vertretungen zusammenleben.
Der Bezirk liegt zentral und ist über mehrere U-Bahn- und Zuglinien gut erreichbar, mit direkten Verbindungen zu den Flughäfen Haneda und Narita. Wer sich zu Fuß bewegt, sollte bedenken, dass die einzelnen Viertel recht weitläufig sind und längere Fußwege zwischen den Quartieren erfordern.
Der Bezirk beherbergt mehr große Firmensitze als jedes andere Gebiet in Tokio, darunter Namen wie Sony, Honda und Fujitsu. Diese Dichte an Konzernzentralen macht das tägliche Straßenbild besonders am frühen Morgen und späten Nachmittag sichtbar, wenn Berufstätige die Gehwege füllen.
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