Roppongi, Unterhaltungsviertel in Minato-ku, Japan
Roppongi ist ein Stadtteil in Minato-ku, der Bürotürme, gehobene Wohngebäude und Unterhaltungsangebote in Komplexen wie Roppongi Hills und Tokyo Midtown vereint. Die Gegend erstreckt sich über mehrere Blocks mit breiten Straßen, Einkaufszentren und öffentlichen Plätzen, die sich um die großen Entwicklungen gruppieren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich hier ein internationales Viertel durch die Nähe zu US-Militäreinrichtungen und ausländischen Botschaften. Die großen Immobilienprojekte entstanden ab den frühen 2000er-Jahren und veränderten das Erscheinungsbild grundlegend.
Kunstliebhaber verbinden das Gebiet mit drei führenden Museen, die das sogenannte Kunstdreieck bilden. Besucher erleben hier moderne japanische Kunst neben internationalen Ausstellungen, wobei die Galerien häufig bis spät am Abend geöffnet bleiben.
Der Bezirk ist über zwei U-Bahn-Linien an der Station Roppongi erreichbar, die Hibiya-Linie und die Oedo-Linie. Die meisten Geschäfte und Restaurants bleiben bis spät geöffnet, wobei die Gegend am Abend besonders belebt wird.
Der Name stammt von sechs großen Zelkoven-Bäumen, die während der Edo-Zeit als Orientierungspunkte dienten. Diese alten Bäume markierten einst die Territoriumsgrenzen in einer Zeit, als die Gegend noch ländlich geprägt war.
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