Nationales Kunstzentrum Tokio, Kunstmuseum in Roppongi, Japan
Das National Art Center ist ein Kunstmuseum in Roppongi mit einer geschwungenen Glasfassade, das über mehrere Etagen Japans größten Ausstellungsraum beherbergt. Die Hallen im Inneren sind hell und offen gestaltet, mit hohen Decken und breiten Gängen, die den Besuchern viel Platz zum Betrachten der wechselnden Exponate bieten.
Die Einrichtung wurde 2007 eröffnet und vom Architekten Kishō Kurokawa entworfen, der eine wellenförmige Fassade aus Glas und Stahl plante. Das Gebäude wurde als fünftes Museum der nationalen Kunstorganisation gegründet und sollte einen Raum schaffen, der sich ausschließlich auf wechselnde Präsentationen konzentriert.
Das Zentrum zeigt stets wechselnde Ausstellungen und besitzt keine eigene Sammlung, sodass Besucher jedes Mal neue Kunstwerke aus Japan und anderen Ländern sehen können. Diese Herangehensweise macht den Ort zu einer Bühne für zeitgenössische und historische Kunst in wechselnden Kombinationen.
Das Museum ist täglich außer dienstags geöffnet, in der Regel von morgens bis zum späten Nachmittag, mit verlängerten Öffnungszeiten an Freitagen und Samstagen. Im Gebäude gibt es Restaurants und einen Museumsshop, die Lage in der Nähe der Station Nogizaka erleichtert die Anreise.
Die Fassade besteht aus 12 gebogenen Glasplatten, die sich über etwa 160 Meter erstrecken und im Tagesverlauf unterschiedliche Lichtmuster erzeugen. Diese Kurven reflektieren den Himmel und die Umgebung auf eine Weise, die sich mit der Tageszeit ständig verändert.
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