Mori-Kunstmuseum, Zeitgenössisches Kunstmuseum in Roppongi, Tokio, Japan
Das Mori Art Museum ist ein Museum für zeitgenössische Kunst im Stadtteil Roppongi in Tokio, Japan, das auf den oberen Stockwerken eines Hochhauses untergebracht ist. Die Galerieräume erstrecken sich über mehrere Ebenen und bieten sowohl geschlossene als auch offene Ausstellungsflächen für großformatige Installationen und Gemälde aus aller Welt.
Das Museum öffnete im Oktober 2003 im Rahmen eines größeren Stadtentwicklungsprojekts, das Wohnen, Büros und Kultur vereinen sollte. Seitdem hat es sich zu einem Anlaufpunkt für internationale Ausstellungen entwickelt, die oft erstmals in Asien gezeigt werden.
Die Ausstellungen wechseln mehrmals im Jahr und widmen sich oft gesellschaftlichen Themen oder neuen künstlerischen Bewegungen aus Asien und dem Rest der Welt. Besucher erleben dabei häufig ortsspezifische Installationen und Multimedia-Arbeiten, die speziell für die hohen Räume konzipiert wurden.
Die Eintrittskarten berechtigen in der Regel auch zum Besuch der Aussichtsplattform, die sich auf derselben Etage befindet. Am besten plant man ausreichend Zeit für beide Bereiche ein, da die Ausstellungssäle weitläufig sind.
Die Lage in über 200 Metern Höhe verbindet Kunstgenuss mit einem Weitblick über die Stadt, was abendliche Besuche besonders reizvoll macht. Während der Öffnungszeiten bis spät am Abend kann man die Ausstellungen bei Nacht erleben und danach den Blick auf die beleuchtete Skyline genießen.
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