Zenpuku-ji, Buddhistischer Tempel in Moto-Azabu, Japan.
Zenpuku-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Moto-Azabu in Tokio, der auf eine sehr lange Tradition zurückblickt. Die Haupthalle aus Holz steht unter Denkmalschutz und bildet den zentralen Punkt der Anlage.
Der Mönch Kukai gründete den Tempel im neunten Jahrhundert während der Heian-Zeit. Dreißig Jahre nach der Öffnung Japans diente die Anlage als erste diplomatische Vertretung der Vereinigten Staaten im Land.
Der Tempel liegt im gehobenen Stadtteil Moto-Azabu und zieht neben Gläubigen auch Besucher an, die den friedlichen Garten erkunden möchten. Viele der alten Gräber tragen Namen, die in der japanischen Bildungsgeschichte eine zentrale Rolle spielen.
Die Anlage erreicht man über die Station Azabu-juban, die von zwei U-Bahn-Linien bedient wird. Ein kurzer Spaziergang führt vom Ausgang durch kleine Gassen bis zum Tempeltor.
Ein riesiger Ginkgobaum, der über siebenhundert Jahre alt ist, steht im Innenhof und gehört zu den geschützten Naturdenkmälern der Stadt. Der Baum überstand die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs, während viele andere Bauwerke in der Umgebung zerstört wurden.
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