Suntory Hall, Konzertsaal in Akasaka, Tokio, Japan
Suntory Hall ist ein Konzertsaal in Akasaka, Tokio, Japan, der für seine Weinberg-Anordnung der Sitzplätze rund um die Bühne bekannt ist. Die Holzvertäfelung an Wänden und Decke sorgt für eine warme Akustik, die jeden Ton bis in die hintersten Reihen trägt.
Der Konzertsaal wurde 1986 vom Architekten Shōichi Sano entworfen und war eines der ersten Gebäude dieser Art in Japan mit europäischer Akustikplanung. Die Eröffnung am 12. Oktober desselben Jahres machte den Ort zu einer Heimstätte für Orchester und Solisten aus aller Welt.
Die Räumlichkeit trägt ihren Namen nach dem Whisky-Konzern, der den Bau finanzierte, und wurde rasch zu einem Treffpunkt für Freunde klassischer Musik in der Hauptstadt. Besucher erleben hier die klare Klangkultur Japans, bei der Stille vor dem ersten Ton ebenso geschätzt wird wie die Musik selbst.
Der Saal liegt im Ark Hills Komplex und ist über mehrere U-Bahn-Linien einfach erreichbar. Die Sitze sind bequem, aber es empfiehlt sich, früh zu kommen, um die Garderobe ohne Gedränge zu nutzen.
Das Gebäude beherbergt eine Pfeifenorgel mit über 5000 Pfeifen, die bei Orchester- und Choraufführungen den Klang bereichert. Die Orgel wurde von einem österreichischen Meister gebaut und passt sich akustisch nahtlos in den Raum ein.
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