Baisō-in, Buddhistischer Tempel in Minami-Aoyama, Japan
Baisō-in ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Minami-Aoyama, der traditionelle und moderne Architektur verbindet. Das Gelände wird von einer Reihe von Bambuswegen und Meditationsräumen geprägt, die neben gläsernen und metallenen Elementen das heutige Erscheinungsbild formen.
Der Tempel wurde 1643 von der Familie Aoyama gegründet und war Zeuge der japanischen Geschichte über Jahrhunderte hinweg. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände später vollständig von dem renommierten Architekten Kengo Kuma 2003 erneuert.
Der Tempel ist die 24. Station auf der Großen Kannon-Pilgerreise durch Tokio und verehrt die buddhistische Göttin der Barmherzigkeit. Besucher können hier ein wichtiges religiöses Heiligtum kennenlernen, das für viele Pilger auf ihrer spirituellen Reise von Bedeutung ist.
Das Gelände ist durchgehend barrierefrei gestaltet und bietet Besuchern großzügigen Zugang zu allen Bereichen. Englische Informationsmaterialien sind vor Ort verfügbar und helfen internationalen Gästen, die Anlage und deren Bedeutung besser zu verstehen.
Der Tempel führt täglich mehrere Bestattungszeremonien durch, während er gleichzeitig Besucher willkommen heißt. Dieser seltene Balanceakt zwischen aktivem religiösem Leben und öffentlichem Zugang macht es zu einem authentischen Ort, an dem man die Gegenwart des Buddhismus in Tokio unmittelbar erleben kann.
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