Kanba-Wasserfall, Natürlicher Wasserfall in Maniwa, Japan
Die Kanba Falls sind ein Wasserfall in den Bergen der Präfektur Okayama, wo Wasser über schwarze Felswände hinabstürzt und eine 20 Meter breite Kaskade bildet. Der Wassersturz fällt etwa 110 Meter tief und schafft dabei eine beeindruckende vertikale Wasserlinie zwischen den dunklen Felsen.
Der Ort wurde im 20. Jahrhundert von der japanischen Regierung als einer der besten 100 Wasserfälle des Landes ausgewählt und anerkannt. Diese Anerkennung half, den Ort bekannt zu machen und zu schützen.
Die schwarze Felsenformation in der Mitte erinnert an einen Karpfen, der nach oben schwimmt, was mit japanischen Volkserzählungen verbunden ist. Diese Verbindung zur Natur zeigt sich in der Art, wie Besucher den Ort wahrnehmen und mit ihm interagieren.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt relativ nah bei einer Bahnstation, was die Planung eines Besuchs erleichtert. Besucher sollten mit Wanderschuhen und wetterfester Kleidung kommen, besonders wenn man die nähere Umgebung erkunden möchte.
Eine Population von etwa 200 wilden Affen lebt in den Wäldern in der Nähe des Wasserfalls und erscheint häufig zwischen Dezember und März. In diesen Monaten kommen die Tiere ins Tal hinab, wenn in den höheren Bereichen die Nahrung knapp wird.
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