Kamayama Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Kamayama-Schrein ist ein Shinto-Schrein in Wakayama, Japan, erbaut im Kasuga-zukuri-Stil. Seine Holzhalle hat ein dunkelgraues Dach mit aufwärts geschwungenen Enden und ein goldenes rundes Emblem unter dem Giebel. Unter der Traufe hängen weiße Zickzack-Papierstreifen, und eine kurze Steintreppe führt zum Eingang. Ein großer steinerner Torii steht auf dem gepflasterten Weg.
Das Heiligtum erscheint in den Engishiki-Aufzeichnungen von 927 und wurde mindestens seit 1381 von der erblichen Priesterfamilie Ukai betreut. Die Truppen Toyotomi Hideyoshis zerstörten es 1585; Asano Yoshinaga errichtete 1600 einen kleinen Schrein neu, und Tokugawa Yorinobu stiftete 1669 die Honden. 1915 war es der einzige Schrein, der vom Dorfschrein zum höchsten Rang Kanpei-taisha befördert wurde.
Der Schrein trägt den Namen Kamayama, des im Kojiki und Nihon Shoki genannten Ortes, an dem Itsuse no Mikoto bestattet wurde. Bis zur Meiji-Zeit vererbte die Familie Ukai das Priesteramt und leitete sich vom Fischer Nihotsu no Ko des Kojiki her. Heute ist der Schrein die mittlere Station der „Drei-Schreine-Pilgerfahrt“ (sansha mairi) mit Hinokuma- und Kunikakasu-Jingū sowie dem Itakiso-Schrein, alle in der Stadt Wakayama.
Der Schrein liegt zehn Gehminuten vom Bahnhof Kamayama an der Kishigawa-Linie der Wakayama-Eisenbahn entfernt. Der Grabhügel befindet sich hinter der Haupthalle auf einem etwa neun Meter hohen Hügel; Ausgrabungen sind untersagt, da die kaiserliche Haushaltsbehörde ihn als Kaisergrab verwaltet. Das Gelände umfasst 34.979 Quadratmeter.
Hinter der Haupthalle liegt das Kameyama-Grab, ein runder Kofun von etwa 6 Metern Durchmesser und 1 Meter Höhe auf einem rund 9 Meter hohen Hügel. Das kaiserliche Hofamt hat ihn als Grab des Itsuse no Mikoto bestimmt, weshalb Ausgrabungen untersagt sind. Drei Wächterfamilien, Ukai, Kino und Kasano, betreuten es einst.
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