Shōryō-e Bugaku, Traditioneller buddhistischer Tanz im Shitennō-ji Tempel, Japan
Shōryō-e Bugaku ist eine buddhistische Tanzzeremonie am Shitennō-ji Tempel in Osaka, bei der Tänzer auf einer quadratischen Plattform präzise Bewegungen in aufwendigen Kostümen und Masken ausführen. Die Aufführung wird von traditioneller Hofmusik begleitet und besteht aus mehreren Tanzsegementen wie Soriko, Shishi, Bosatsu und Karyobin.
Diese Tanzform entstand in der Frühzeit des japanischen Buddhismus, um Prinz Shōtoku zu ehren, der den Shitennō-ji Tempel 593 gründete. Der Tanz wurde über die Jahrhunderte hinweg gepflegt und bleibt bis heute ein Ausdruck dieser frühen buddhistischen Verehrung.
Diese Tanzform wird von der Tennoji Gakuso Gruppe gepflegt und weitergegeben. Die Aufführungen zeigen, wie buddhistische Lehren durch Bewegung und Kostüme zum Leben erweckt werden.
Die Zeremonie findet jedes Jahr am 22. April statt und dauert etwa viereinhalb Stunden. Besucher sollten mit mehreren aufeinanderfolgenden Tanzabschnitten rechnen und sich auf längeres Stehen oder Sitzen einstellen.
Kinder führen den Kochō Tanz auf und tragen grüne Gewänder mit Schmetterlingsbestickung und silbernen Kronen. Sie bewegen sich in spezifischen Mustern und halten blühende Zweige, was diesen Tanzabschnitt visuell besonders auffällig macht.
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