Funabashi-tōshōgū, Shinto-Schrein in der Präfektur Chiba, Japan
Funabashi-tōshōgū ist ein kleiner Shinto-Schrein in Funabashi, Präfektur Chiba, der Tōshō Daigongen, dem vergöttlichten Tokugawa Ieyasu, geweiht ist. Am Eingang steht ein Torii aus grauem Stein mit zwei zylindrischen Pfeilern auf quadratischen Sockeln und einem geschwungenen oberen Balken; der untere Querbalken trägt eine kleine weiße Tafel. Dahinter führen steinerne Stufen, seitlich von schwarzen Holzzäunen gesäumt, zu einem hölzernen Schreinbau mit grauem Ziegeldach und einem runden Emblem über dunklen Holztüren.
Das Heiligtum wurde von der Familie Tomi, Priestern des Funabashi Daijingū, in der Jōkyō-Zeit (1684–1687) auf einem Eckgrundstück des früheren Funabashi Goten gegründet, einer um 1614 errichteten Residenz des Tokugawa-Shogunats von etwa 17.000 Tsubo, die von Erdwällen und dem Ebigawa umgeben war. Die Residenz wurde in der Jōkyō-Zeit abgerissen, der größte Teil des Geländes wurde zu Feldern, und die Tomi errichteten diesen kleinen Schrein auf dem Rest. Das heutige Gebäude wurde 1857 neu errichtet und 1927 repariert.
Der Schrein verehrt Tōshō Daigongen, den vergöttlichten Tokugawa Ieyasu, keine Sonnengottheit. Gestiftet wurde er in der Jōkyō-Zeit (1684–1687) von der Familie Tomi, Priestern des Funabashi Daijingū, auf einem Teil des früheren Funabashi-Palastes. Der heutige kleine Bau wurde 1857 wiedererrichtet und 1927 ausgebessert.
Der Schrein liegt in Honchō, Funabashi, auf dem Gelände des früheren Funabashi Goten, einer Tokugawa-Residenz von etwa 17.000 Tsubo, die von Erdwällen und dem Ebigawa umgeben war. Heute ist nur ein kleiner Hokora erhalten, den man über eine kurze Steintreppe hinter einem grauen Steintorii erreicht; ein schwarzer Holzzaun säumt die Stufen.
Der Schrein gilt als „kleinstes Tōshōgū Japans“: Heute ist nur ein kleiner Hokora erhalten. Er steht in einer Ecke des einstigen Funabashi Goten, einer etwa 17.000 Tsubo großen Anlage mit Erdwällen und dem Ebigawa, die in der Jōkyō-Ära abgetragen wurde; danach wurden weite Teile des Geländes zu Feldern.
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