Koshu-ji, Buddhistischer Tempel in Minami-ku, Fukuoka, Japan
Koshu-ji ist ein buddhistischer Tempel in Fukuoka mit traditioneller Soto-Zen-Architektur, bei dem die Haupthalle unter einer natürlichen Felskaverne liegt. Die Anlage enthält mehrere Gebäude und Monumente, die über das Gelände verteilt sind.
Der Tempel wurde 1693 gegründet, nachdem der Priester Tando Chozen ihn aus dem Dorf Kumade an diesen Ort verlegte. Diese Neugründung folgte auf die anfängliche Zerstörung an seinem ursprünglichen Standort.
Der Tempel wird auch Kōshū-zenji und Anakannon genannt, nach dem in die Höhle gemeißelten Kannon-Bild. Jedes Jahr am 14. Dezember, dem Tag des Überfalls, findet hier am Nachbau der Gräber der 47 Rōnin das Fukuoka-Gishi-Fest statt.
Das Tempelgelände liegt unter der Felshöhle von Takamiya im Viertel Terazuka in Minami-ku. Eine Steintreppe verbindet den Tempel mit der Höhle Anakannon, und der Weg am Hang ist uneben; festes Schuhwerk ist daher sinnvoll. Die Höhle und die Nachbildungen der Gräber befinden sich am Südhang oberhalb der Haupthalle.
1935 finanzierte der Privatinvestor Zenjirō Kihara Nachbildungen der Gräber der 47 Rōnin, die im gleichen Stil wie die Originale im Sengaku-ji in Tokio ausgeführt wurden. Er wollte damit die körperliche Entwicklung der Jugend und das Nationalbewusstsein fördern. Jedes Jahr am 14. Dezember, dem Tag des Überfalls, findet im Tempel das Fukuoka-Gishi-Fest statt.
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