Mount Shibi, Berggipfel in Izumi und Satsuma, Japan
Der Shibi-san erreicht 1.067 Meter und ist die höchste Erhebung der Region Hokusatsu; er liegt zwischen Izumi und Satsuma in der Präfektur Kagoshima. Eine Forststraße vom Horikiri-Pass an der Nationalstraße 504 führt bis zum Gipfel. Die oberen Hänge tragen einen Naturwald aus Buchen, japanischen Blau-Eichen und Tannen, der als Wald-Genetikreservat ausgewiesen ist.
Zwei Erzählungen erklären den Namen des Berges: Der Mönch Kūkaku, der hier der Überlieferung nach zur Zeit Kaiser Keitais übte, sah violette Wolken vom Gipfel herabziehen; eine andere Version führt ihn auf Xu Fu zurück, einen Gesandten Qins, der ein Unsterblichkeitselixier suchte und eine violette Schnur darbrachte. Kūkaku errichtete auf dem Gipfel den kleinen Schrein Ue-no-miya Gongen und gründete am Fuß den Shibisan Kedoin Shingō-ji sowie den Shibisan Sansho Gongen, den späteren Shibi-Schrein. Shingō-ji wurde ein Tendai-Tempel mit zwölf Mönchsquartieren, bevor er in der Tenshō-Zeit durch Krieg zerstört wurde.
Der Name Shibi San hat zwei Erklärungen: Der Mönch Kūkaku sah, von einem Traum geleitet, purpurne Wolken vom Gipfel herabziehen, oder der Qin-Gesandte Xu Fu überreichte hier auf der Suche nach einem Unsterblichkeitselixier eine purpurne Schnur. Kūkaku errichtete auf dem Gipfel den kleinen Schrein Ue-no-miya Gongen und gründete am Fuß den Shibisan Kedain Jinkō-ji sowie den Shibisan Sansho Gongen, den heutigen Shibi-Schrein. Der Berg galt als Kōyasan des Saishū, und Asketen übten an seinen Hängen wie am Ōmine des Saishū.
Die Wanderwege sind das ganze Jahr über zugänglich und bieten regelmäßige Markierungen sowie Rastplätze zur Orientierung. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und geeignetes Schuhwerk für unterschiedliche Bodenbedingungen tragen.
Drei Farne tragen den Namen des Berges: Shibi-inuwarabi, Shibi-kanawarabi und Shibi-itachishida. Der letzte, Dryopteris shibipedis, wurde 1962 an einer Steinmauer in Noboruo am Bergfuß entdeckt, verschwand später in freier Natur und galt in der Roten Liste des Umweltministeriums von 2007 als ausgestorben, bis kultivierte Pflanzen im Botanischen Garten Tsukuba und bei einer Privatperson in Kagoshima gefunden wurden.
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