菅谷寺, Buddhistischer Tempel in Shibata, Japan
Sugata-ji ist ein buddhististischer Tempel in Shibata mit Holzgebäuden und Ziegeldächern, umgeben von Gärten, die mit den Jahreszeiten ihre Erscheinung verändern. Die Anlage verbindet traditionelle Architektur mit natürlicher Umgebung, die das ganze Jahr über unterschiedliche visuelle Eindrücke bietet.
Der Tempel wurde in der Heian-Zeit gegründet, als der Buddhismus tief in die japanische Gesellschaft und Staatsstrukturen eindrang. Diese Gründungsperiode prägte sein Profil als Institution, die seit Jahrhunderten religiöse und soziale Funktionen erfüllt.
Die Tempelanlage beherbergt regelmäßig religiöse Zeremonien und Meditationssitzungen, die Besuchern einen Einblick in gelebte buddhistische Praktiken geben. Dieses tägliche Gebetsleben macht den Ort zu einem funktionierenden Zentrum des Glaubens und nicht nur zu einem Museum.
Der Tempel ist mit regulären Busverbindungen vom Bahnhof Shibata erreichbar und hat Parkplätze für private Fahrzeuge. Planen Sie Ihren Besuch um die Jahreszeiten herum, da die Gärten in jeder Zeit unterschiedliche Bedingungen bieten und das Erlebnis vor Ort verändern.
An Silvester wird die Tempeltglocke genau 108 Mal geläutet, ein Ritual, das die buddhistische Überzeugung widerspiegelt, dass diese Zahl die menschlichen Begierden symbolisiert, die der Läuterung bedürfen. Dieses Neujahrsritual lockt jedes Jahr Besucher an, die diesem besonderen Klangerereignis beiwohnen möchten.
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