Yakusen-ji, Buddhistischer Tempel in Hyōgo, Japan
Yakusen-ji ist ein buddhistischer Tempel der Jishū-Schule im Stadtbezirk Hyōgo von Kōbe, Präfektur Hyōgo. Die Haupthalle wurde 1973 nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut; von den sieben ursprünglichen Nebentempeln ist nur Fushō-in erhalten. Auf dem Gelände liegt eine heilige Quelle, und der Tempel bewahrt eine hölzerne sitzende Yakushi-Nyorai-Statue aus der Heian-Zeit.
Der Tempeltradition zufolge wurde Yakusen-ji in der Tenpyō-Zeit (729–748) von Gyōki gegründet und richtete 746 Japans erstes Segaki-Zeremoniell aus. Ursprünglich gehörte der Tempel zur Tendai-Schule; zwischen 1356 und 1360 wurde er von Reizan Kūa, dem achten Patriarchen der Jishū-Schule, wiederbelebt und dieser Schule angeschlossen. Von sieben früheren Untertempeln besteht nur noch der Fushō-in, und die heutige Haupthalle wurde 1973 neu errichtet.
Yakusen-ji ist die erste Station, Nummer 1, der Pilgerroute Fukuhara Saigoku Sanjūsan Kannon, an der ein elfgesichtiger Kannon verehrt wird. Der Tempel gehört zur Jishū-Schule und bewahrt eine sitzende Yakushi-Nyorai-Statue aus der Heian-Zeit, die 1940 als Wichtiges Kulturgut eingestuft wurde, sowie ein Seidengemälde des Segaki-Rituals aus der Joseon-Dynastie.
Der Tempel liegt etwa 15 Gehminuten vom JR-Bahnhof Hyōgo an der JR-Kōbe-Linie entfernt. Das heutige Gebäude der Haupthalle wurde 1973, nach dem Zweiten Weltkrieg, wieder errichtet. Von den sieben früheren Nebengebäuden ist heute nur noch das Fushō-in erhalten.
Der Name des Tempels stammt von einer Quelle auf seinem Gelände: Bei seiner Rückkehr aus dem Exil auf der Insel Oki in der Kenmu-Zeit (1334–1337) erkrankte Kaiser Go-Daigo, und eine mit diesem Wasser zubereitete Medizin heilte ihn, was dem Tempel seinen Namen gab. Die Quelle heißt noch heute Reisen, die wundersame Quelle.
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