Nishitakaido Shōan Inari-jinja, Shinto shrine in Japan
Nishitakaido Shōan Inari-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein im Stadtteil Suginami in Tokio, der sich durch einfache Strukturen und ein rotes Torii-Tor am Eingang auszeichnet. Der Platz ist mit Stein-Laternen, Moosbewuchs und dem Duft von Zedernholz und Räucherstäbchen erfüllt, wo Besucher ruhig beten und kleine Fuchsfiguren als Gaben hinterlassen.
Der Schrein wurde 1665 gegründet und stand ursprünglich auf dem Gelände des größeren Tempels Enkoji. Als dieser Tempel Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde, bauten lokale Bauern diesen kleineren Schrein an derselben Stelle, um ihren Schutzgott zu ehren und die Tradition weiterzuführen.
Der Schrein ist dem Kami Inari gewidmet, einer Gottheit, die mit Füchsen verbunden ist. Besucher sehen überall kleine Fuchsfiguren, die als Gaben hinterlassen werden, und diese Praxis zeigt, wie die Nachbarschaft den Glauben an Inari als Boten der Götter lebt und weitergab.
Das Gelände ist leicht zu Fuß vom Bahnhof Nishi-Ogikubo in etwa 15 Minuten erreichbar und liegt günstig an der Itsukaichi-Straße. Besucher sollten wissen, dass der Schrein keinen hauptamtlichen Priester hat und man für offizielle Siegel einen benachbarten Schrein aufsuchen muss, aber das Gebiet hat nahe gelegene Cafes und Geschäfte, die einen angenehmen Besuch ergänzen.
Ein konservierter Fuchskörper wird in einer kleinen Kapelle am Ort aufbewahrt, von dem angenommen wird, dass er in der Nähe des alten Enkoji-Tempels lebte. Obwohl die Mumie aus Respekt vor der Öffentlichkeit verborgen wird, wird ihr heiliger Status durch die zahlreichen Fuchsfiguren geehrt, die Besucher an ihrer Stelle als Opfergaben hinterlassen.
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