Suwa Shrine, Shinto-Schrein in Tokushima, Japan
Der Suwa-Schrein liegt am Nordhang des Berges Bizan in Tokushima. Eine breite Treppe aus grauem Stein führt zwischen verwitterten Steinbauten hinauf zu einem grauen Steintorii aus zwei zylindrischen Pfeilern, einem geschwungenen oberen Balken und einem geraden unteren Balken, in dessen Mitte eine dunkle Tafel hängt. Zwei steinerne Löwenhunde auf Sockeln flankieren die oberen Stufen, und bunte Papierstreifen hängen in einem Bogen unter dem Tor.
Die Gründung des Schreins geht auf 1585 zurück, als Hosokawa Iemasa im Auftrag von Toyotomi Hideyoshi die Burg Tokushima errichtete und eine Suwa-Gottheit als Wächter der Nordostecke der Burg einsetzte; die Chronik Awa-shi von 1815 berichtet, dass ein Suwa-Myōjin-Schrein vom Nordostfuß des Burgbergs an den heutigen Standort verlegt wurde. Als erster der „fünf Schreine von Itsu“ genoss er während der Edo-Zeit die Förderung des Hachisuka-Klans; Reparaturen wurden aus Domänenmitteln bezahlt, in den Keian-Jahren kamen Ländereien hinzu. Im Mai 1870 wurde er zum Dorfschrein eingestuft.
Die Einheimischen nennen den Schrein „Sako no Suwa-san“, nach dem Viertel Sako am Fuß des Berges Bizan. Er war der erste der „fünf Schreine von Itsu“ und genoss während der Edo-Zeit tiefe Verehrung durch den Hachisuka-Klan. Bei den Herbstfesten stiftete der Klan traditionell Pferde an den Schrein.
Der Zugang erfolgt über eine Treppe vom Fuße des Berges, und innerhalb der Anlage gibt es gepflegte Wege. Besucher sollten mit einem kurzen Aufstieg rechnen und die beste Zeit für den Besuch ist das Frühjahr, wenn die Kirschblüten und Azaleen blühen.
Das Gelände des Schreins umfasst 2.000 Quadratmeter und etwa 100 Azaleen, die gepflanzt wurden, als die Sträucher 10 bis 15 Jahre alt waren; die ältesten sind heute also rund 40 bis 50 Jahre alt, nicht ein Jahrhundert. Die steinernen Löwenhunde oben an der Treppe bilden ein Paar, einer auf jeder Seite.
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