Kanayama-inja, shinto shrine in Nagoya, Aichi, Japan
Kanayama-inja ist ein kleiner Shinto-Schrein in Nagatoi-chō, Nagoya, der im Shinmei-zukuri-Stil erbaut ist, einer der ältesten Formen der japanischen Schreinarchitektur. Das Gebäude besteht aus einfachem, unlackiertem Holz mit einem geraden Dach und erhobenen Holzstämmen an der Spitze, wodurch ein ruhiger und direkter Eindruck entsteht.
Der Shinmei-zukuri-Stil stammt aus antiken Zeiten vor 552 und spiegelt die ältesten Heiligtumformen wider, die vor der Verbreitung des Buddhismus existierten. Der Schrein wird alle 20 Jahre nach der Tradition der Shikinen sengū-sai aufgebaut, wodurch das ursprüngliche Design erhalten bleibt und jede Generation an der Bewahrung dieser alten Bauweise teilhat.
Der Schrein ist Kanayamahiko gewidmet, einem Geist, der Glück und Schutz bringen soll. Besucher sehen hier traditionelle Praktiken wie das Schreiben von Wünschen auf kleine Holztafeln, die Ema genannt werden, und beobachten, wie Einheimische regelmäßig kommen, um ihre Ehrfurcht auszudrücken.
Der Schrein ist zentral in Nagoya gelegen und leicht erreichbar; er liegt in der Nähe der Hauptbereiche der Stadt, wodurch er sich perfekt für einen Besuch zwischendurch eignet. Die führenden Wege sind von kleinen Geschäften gesäumt, die traditionelle Amulette, Andenken und lokale Snacks verkaufen, sodass Sie Ihre Zeit dort genießen können.
Das Heiligtum wird alle 20 Jahre vollständig nach der traditionellen Praxis der Shikinen sengū-sai aufgebaut, was bedeutet, dass Besucher jedes Jahrhundert die Struktur in ihrem ursprünglichen Zustand sehen. Diese Praxis bewahrt nicht nur das Gebäude, sondern ermöglicht es auch jeder Generation, an dem Prozess teilzuhaben und antikes Handwerk an die nächste weiterzugeben.
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