Suzuki Kantarō Museum, Biografisches Museum in Noda, Japan.
Das Suzuki-Kantarō-Museum ist ein eingeschossiger Bau mit flacher weißer Betonfassade hinter einem niedrigen, steingefassten Beet in Noda. Rechts ragt eine hohe, schmale Betonsäule über das Dach hinaus und trägt eine senkrechte Spalte dunkler Metallzeichen, 爲萬世開太平. An ihrem Fuß steht eine dunkle Steinplatte mit hellerer Gravur, flankiert von zwei kurzen Steinpfosten; die Fassade hat links einen dunklen gläsernen Eingang und zwei große Fenster mit dunklen Rahmen.
Das Museum wurde 1963 gegründet und steht in der Nähe des ehemaligen Wohnortes von Suzuki Kantarō. Es enthält ein Ölgemälde der Kaiserlichen Konferenz, in der die Kapitulation Japans beschlossen wurde, und dokumentiert somit einen Wendepunkt in der japanischen Geschichte.
Das Museum bewahrt über 1.000 Gegenstände Suzukis in Sekiyado auf, dem Ort seines Familienregisters, wo er seine Kindheit und seine letzten Jahre verbrachte. Bekanntestes Stück ist das Ölgemälde „Die letzte kaiserliche Konferenz“ von Shirakawa Ichirō, das die Sitzung von 1945 zeigt, in der Suzukis Kabinett in Anwesenheit Kaiser Shōwas die Kapitulation Japans beschloss. 2019 schenkte die Familie des am Putsch vom 26. Februar 1936 beteiligten Teruzo Ando dessen Hinterlassenschaft.
Das Museum ist seit Oktober 2019 geschlossen: Taifun Hagibis beschädigte das Gebäude, und eine Erdbebenprüfung ergab zu geringe Standsicherheit; eine Wiedereröffnung wird noch geprüft. Es liegt in 1273 Sekiyado, Noda, Chiba, neben dem Grundstück von Suzukis früherem Wohnhaus. Busse von den Bahnhöfen Kawama und Tobu-Dobutsu-Koen halten in Sekiyado-daimachi, zwei Gehminuten entfernt; es gibt 12 allgemeine und 2 barrierefreie Parkplätze.
Die Sammlung enthält Gegenstände, die von der Familie von Teruzo Ando gespendet wurden, einem Teilnehmer des Februaraufstands. Diese Spenden bieten einen tieferen Kontext für das Verständnis der turbulenten militärischen Periode, die das Land durchlebt hat.
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