Château de Musée Kumabe, Feudalburg in Kumamoto, Japan
Das Château de Musée Kumabe ist eine Burganlage in Kumamoto mit ausgedehnten Grundmauern und mehreren erhaltenen Bauwerken über das gesamte Gelände verteilt. Die Anlage besteht aus miteinander verbundenen Bereichen mit Wällen, Toren und verschiedenen Strukturen aus unterschiedlichen Epochen.
Die Burg wurde 1467 gegründet und erlebte zwischen 1601 und 1607 eine bedeutende Expansion unter Kato Kiyomasa. Diese Phase prägte das heutige Erscheinungsbild der Anlage nachhaltig.
Der Komplex beherbergt dreizehn als Wichtige Kulturgüter ausgewiesene Gebäude, die sein Aussehen und seine Nutzung durch Besucher prägen. Die Anlagen zeigen, wie Burgen in dieser Region gebaut und bewohnt wurden.
Besucher sollten wissen, dass Restaurierungsarbeiten nach den Erdbeben von 2016 noch andauern und verschiedene Bereiche schrittweise wiedereröffnet werden. Es ist sinnvoll, sich vorher zu informieren, welche Teile der Anlage zugänglich sind.
Die Burgmauern weisen musha-gaeshi auf, eine spezielle gekrümmte Steinoberfläche, die während Angriffen entwickelt wurde, um kletternde Krieger abzuwehren. Dieses Merkmal bleibt heute sichtbar und zeigt, wie Verteidigungssysteme in dieser Zeit erfunden wurden.
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