Chomei-ji, Buddhistischer Tempel in Takanodai, Japan
Chomei-ji ist ein Tempel der Shingon-Schule Buzan-ha in Takanodai, Nerima, Tokio, auf dem als Higashi-Koyasan bekannten Gelände. Die Haupthalle (Kondo) wurde 1904 wiedererrichtet und 1971 restauriert; die 1979 neu gebaute Kannon-Halle birgt eine elfgesichtige Kannon-Statue. Ein Glockenturm von 1650 und ein Nio-Tor aus dem späten 17. Jahrhundert stehen zwischen den Gebäuden, und im Westen des Geländes reihen sich Steinbuddhas und Steintürme.
Der Chomei-ji entstand 1613, als Keisan Ajari, ein Verwandter des späten Hojo-Klans, in Takanodai eine Einsiedelei für eine Statue des Kobo Daishi errichtete. Sein Neffe Mashima Shigetoshi ergänzte die Kannon-Halle und die Haupthalle, und 1640 schuf der Mönch Koikebo Shusan vom Hasedera in Nara ein elfgesichtiges Kannon-Bild, worauf der Tempel den Namen Chomei-ji erhielt. Tokugawa Iemitsu verlieh ihm 1648 Shuin-Land. Brände folgten: 1658 brannte der Tempel, die Haupthalle ging 1897 verloren und wurde 1904 wieder errichtet.
Der Name Chomei-ji bedeutet „Tempel des langen Lebens“; er wurde 1640 verliehen, als der Mönch Koikebo Shusan vom Hasedera in Nara hier eine elfgesichtige Kannon-Figur anfertigen ließ. Die Hauptfigur wird in der Kannon-Halle aufbewahrt, die 1979 nach einem Brand wiedererrichtet wurde. Jedes Jahr am 21. April wird die verborgene Kobo-Daishi-Statue im Okunoin gezeigt, begleitet von einem Pflanzenmarkt und einer Kinderprozession.
Chomei-ji liegt drei Gehminuten vom Bahnhof Nerima-Takanodai an der Seibu-Ikebukuro-Linie entfernt, in Takanodai 3-10-3, Bezirk Nerima. Der Besuch ist kostenlos und auf die Tagesstunden beschränkt. Die Steinbuddhas und Steintürme des Oku-no-in verteilen sich über den westlichen Teil des Geländes, wo auch die 1979 wiedererrichtete Kannon-Halle steht.
Die Steinbuddhas und Steintürme im westlichen Teil des Geländes wurden 1652 zum ersten Todestag des Shoguns Tokugawa Iemitsu nach dem Vorbild des Okunoin am Berg Koya aufgestellt. Sie sind zahlreicher als sonst irgendwo im Bezirk Nerima und seit 1956 als historische Stätte Tokios ausgewiesen.
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