Chomei-ji, Buddhistischer Tempel in Takanodai, Japan
Chomei-ji ist ein buddhistischer Tempel auf einem Hügel in Takanodai, Japan, mit Blick auf den Biwa-See. Zum Komplex gehören eine Haupthalle, eine dreistöckige Pagode und ein Glockenturm, die über das Gelände verteilt sind.
Der Tempel soll im 8. Jahrhundert von einem kaiserlichen Gesandten gegründet worden sein, der am Ufer des Biwa-Sees eine Vision der Göttin Kannon hatte. Ein Feuer im Jahr 1516 zerstörte den gesamten Komplex, der anschließend in der Muromachi- und frühen Edo-Zeit wieder aufgebaut wurde.
Chomei-ji ist der 31. Tempel auf dem Saigoku-Kannon-Pilgerweg, einem der ältesten buddhistischen Pilgerwege Japans. Wer diesen Weg geht, folgt einer Route, die sich um den Biwa-See herum erstreckt und heute noch von Pilgern in weißen Gewändern begangen wird.
Der Aufstieg zur Haupthalle erfolgt über eine lange Treppe aus Steinstufen, die durch Bambuswälder führt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg steil ist und ausreichend Zeit eingeplant werden sollte.
Hinter der Haupthalle ragen alte Steinmegalithen aus dem Boden, was darauf hindeutet, dass dieser Ort bereits vor dem Bau des Tempels als Kultstätte genutzt wurde. Diese Felsen machen aus dem Tempelgelände gleichzeitig eine prähistorische Stätte.
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