Suzumemiya Shrine, Shinto-Schrein in der Präfektur Tochigi, Japan
Der Suzumemiya-Schrein in Utsunomiya besitzt eine Haupthalle mit steil geneigtem rotem Dach aus parallelen Firsten, dunklen Holzbalken und Konsolen sowie einer Veranda mit hellen Gitterfeldern. Unter der Traufe hängt eine Reihe kleiner rot-weißer Papierlaternen, und rechts vom Eingang steht eine hohe graue Steinlaterne.
Der Überlieferung nach wurde der Schrein 997 gegründet, als Fujiwara no Sanekata ihn nach dem Tod seiner Frau Ayame auf dem Weg nach Mutsu gestiftet haben soll; sie hinterließ ein heiliges Juwel, das als lokale Schutzgottheit verehrt wurde. Später diente der Schrein der Poststation Suzumemiya-juku an der Nikkō-kaidō. 1713 verlieh Kaiser Higashiyama eine Tafel mit goldenen Schriftzeichen „Suzumemiya“, und Daimyō auf dem Weg nach Nikkō sollen abgestiegen sein, um zu grüßen.
Der Schrein wird von Einheimischen regelmäßig besucht und ist ein Ort für Gebete und Reflexion. Hier finden sich traditionelle Opfergaben und saisonale Rituale, die das Alltagsleben der Gemeinde prägen.
Der Schrein liegt etwa 8 Gehminuten vom JR-Bahnhof Suzumenomiya an der Utsunomiya-Linie entfernt, nicht vom Bahnhof Utsunomiya. Der Zugang zum Weg mündet an der Nationalstraße 4 beim Kilometerpunkt 100; 20 m nördlich des Eingangs steht ein Kilometerstein „100 km bis Tokio“.
Der Name des Schreins erscheint in einer Legende: Prinzessin Ayame erkrankte auf der Reise zu ihrem Gatten Fujiwara no Sanekata nach Mutsu und bat auf dem Sterbebett, ein heiliges Juwel als Schutzgottheit des Landes dort zu bewahren und zu verehren. Die Dorfbewohner erfüllten diesen Wunsch. Die Gründung wird traditionell auf das Jahr 997 datiert, als Sanekata den Schrein errichtet haben soll.
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