Akyū ruins, Archäologische Stätte in Hara, Japan.
Akyū ist eine archäologische Stätte auf einem Gebirgskamm am südöstlichen Fuß des Yatsugatake-Gebirges in der Region Hara, Japan. Das Gelände zeigt die Überreste von runden Grubenhäusern, viereckigen Vorratsspeichern sowie einem großen, um einen zentralen Platz angeordneten Gräberfeld.
Das Gelände war während der Jōmon-Zeit über mehrere Jahrtausende hinweg durchgehend besiedelt, von etwa 4000 bis 300 v. Chr. Diese lange Kontinuität zeigt, dass der Ort den dort lebenden Menschen über viele Generationen hinweg stabile Bedingungen bot.
Die Bewohner bestatteten ihre Toten in geordneten Gruppen rund um den zentralen Platz, was auf eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Ritualen hinweist. Noch heute ist diese Anordnung auf dem Gelände ablesbar und gibt Besuchern einen direkten Einblick in die sozialen Strukturen der Jōmon-Zeit.
Die meisten bei den Ausgrabungen gefundenen Objekte werden in nahegelegenen Museen aufbewahrt, nicht vor Ort, weshalb sich ein Museumsbesuch lohnt, wenn man die Funde sehen möchte. Das Gelände selbst zeigt die Grundrisse und Überreste der alten Strukturen direkt im Boden.
Ein großer Steinkreis aus rund 200.000 flussgerundeten Steinen von etwa Faustgröße wurde auf dem Gelände errichtet. Er gehört zu den größten bekannten Steinsetzungen dieser Art in Japan und sein genauer Verwendungszweck ist bis heute nicht geklärt.
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