Akiru Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Akiru-Schrein liegt auf einer Terrasse über dem Akikawa, die über eine steinerne Treppe von etwa zehn Stufen erreicht wird. Die dunkle Holzhalle hat in der Mitte eine Bay aus Holzgittern, ein hängendes Glockenseil und unter dem Dachvorsprung ein weißes Tuch mit zwei dunklen Wappen. Zwei steinerne Wächter stehen oben an der Treppe, ein weißes Seil hängt quer vor dem Eingang.
Der Schrein erscheint im Engishiki-Register von 927 als erster von acht Schreinen des Bezirks Tama in der Provinz Musashi. Im Jahr 884 erhob der Hof den Rang des Sakikiri-Schreins in den unteren vierten Rang. Im Jahr 940 lud Fujiwara no Hidesato die Kasuga-Gottheit hierher ein, und der Schrein wurde später Kasuga Daimyojin oder Matsubara Daimyojin genannt. Der heutige Bau stammt von 1888, nach dem Brand von Goitsuka im Jahr 1830.
Die vier verehrten Gottheiten sind Ōmononushi, Ajisukitakahikone, Takehinadori und Amenokoyane, nicht Amaterasu. Seit dem Mittelalter hieß der Schrein Kasuga Daimyōjin, nachdem Fujiwara no Hidesato 940 die Gottheit von Ōharano hierher eingeladen hatte, und örtlich Matsubara-sama. Das große Fest vom 28. bis 30. September, das Gojūsai, beginnt mit einem hexagonalen Mikoshi von rund 600 kg aus der Tenpō-Zeit.
Der Schrein liegt in 1081 Itsukaichi, Akiruno, etwa 15 Gehminuten vom Bahnhof Musashi-Itsukaichi der JR-Itsukaichi-Linie entfernt. Hinauf führt eine steinerne Treppe mit rund zehn Stufen und einem Metallhandlauf auf der rechten Seite; oben stehen zwei steinerne Wächterfiguren. Am Haraedo-Unterheiligtum reinigen sich Besucher mit den bereitliegenden Hanfstäben, indem sie diese links, rechts und links schwenken.
Der Name des Schreins, auch 畔切 geschrieben und akiru gelesen, bedeutet „Dammdurchstich“ und verweist auf die Urbarmachung der Akikawa-Terrasse, auf der er über Reisfeldern steht. Eine Theorie besagt, er sei bei der ersten Kultivierung des Gebiets gegründet worden.
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