Daihigan-ji, Buddhistischer Tempel in Akiruno, Japan
Daihigan-ji ist ein buddhistischer Tempel in Akiruno, westlich von Tokio, mit einem Hauptgebäude, einem Glockenturm und einem großen Eingangstor, das von Wächterfiguren und Deckenmalereien im traditionellen Stil geschmückt wird. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die auf einem weitläufigen Gelände im klassischen japanischen Tempelstil angeordnet sind.
Der Tempel wurde 1191 von Hirayama Sueshige auf Geheiß von Minamoto no Yoritomo, dem ersten Shogun der Kamakura-Zeit, gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage verändert und erweitert, behielt jedoch ihren Status als bedeutende Tempelstätte.
Der Tempel beherbergt hölzerne Skulpturen, die als nationales Kulturgut eingestuft sind, darunter eine Amida-Buddha-Figur mit zwei Begleit-Bodhisattvas. Diese Schnitzereien gehören zu den ältesten erhaltenen Beispielen buddhistischer Bildhauerkunst in der Region Tama.
Der Tempel liegt etwa 15 Gehminuten vom JR-Bahnhof Musashi-Masuko entfernt und verfügt über einen Parkplatz vor Ort. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände aus mehreren Gebäuden und Außenbereichen besteht, die es zu erkunden gilt.
Historische Dokumente belegen, dass der Feudalherr Date Masamune einst weißen Buschklee aus den Gärten des Tempels anforderte, was auf die Beziehungen hinweist, die dieser Ort mit mächtigen Herrschern weit über die Region hinaus unterhielt. Noch heute wächst Buschklee auf dem Gelände und verbindet den Besucher auf unerwartete Weise mit dieser Geschichte.
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