Burg Takatsuki, Japanische Burg in Takatsuki, Japan
Takatsuki Castle ist eine ehemalige japanische Burg in der Stadt Takatsuki in der Präfektur Osaka. Das Gelände erstreckte sich über etwa 630 mal 580 Meter und bestand aus mehreren befestigten Höfen mit einem dreistöckigen Hauptturm im Zentrum.
Ende des 10. Jahrhunderts, um 990, legte Kondo Tadanori die erste Befestigung an diesem Ort an. In der Sengoku-Zeit wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer und wurde zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt ausgebaut.
Der Name Takatsuki verbindet sich mit der Geschichte der frühen christlichen Mission in Japan, da der Feudalherr Takayama Ukon hier seinen Glauben offen praktizierte. Die Burgstadt entwickelte sich zu einem Ort, an dem europäische Missionare und einheimische Gläubige zusammenkamen, was für das 16. Jahrhundert in dieser Region außergewöhnlich war.
Die Burgruinen liegen etwa zehn Gehminuten von der Station Takatsuki-shi an der Hankyu Kyoto Linie entfernt. Vom JR-Bahnhof Takatsuki braucht man zu Fuß etwa 15 Minuten bis zum Gelände.
Im Jahr 1691 bemerkte der niederländische Kaufmann Engelbert Kaempfer die weißen Burgmauern, die sich deutlich von der umliegenden Landschaft abhoben. Seine Aufzeichnungen beschreiben die helle Fassade als einen unerwarteten Anblick auf seiner Reise durch die Region.
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