Genkū-ji, Buddhistischer Tempel in Higashi-Ueno, Japan
Genkū-ji ist ein Buddhaisttempel in Higashi-Ueno mit einem großen kupfernen Glockenstein als Herzstück, der mit Inschriften verziert ist. Der Tempelkomplex präsentiert traditionelle buddhistische Architektur und religiöse Kunstwerke im Einklang mit klassischen japanischen Bauformen.
Der Tempel wurde 1590 als Kapelle gegründet und erhielt 1604 vom Shogun Tokugawa Ieyasu Grund geschenkt, was seinen Status erhöhte. Nach dem großen Feuer von 1657 wurde er an seinen heutigen Standort verlegt.
Der Friedhof des Tempels ist Ruhestätte bedeutender japanischer Persönlichkeiten wie des Kartografen Inō Tadataka und des Malers Tani Bunchō. Diese Gräber zeigen, welche wichtigen Menschen sich hier zur ewigen Ruhe begeben haben.
Der Tempel liegt in unmittelbarer Nähe zur Station Inaricho der Tokyo Metro Ginza Line und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten sich auf traditionelle Etikette beim Betreten heiliger Bereiche einstellen und bequeme Schuhe tragen.
Die Glocke wurde von der Foundry Shiina Yoshisada gegossen und trägt Inschriften der drei Generationen der Tokugawa-Herrschaft. Diese handwerkliche Arbeit ist ein seltenes Beispiel für die Verbindung von Kunsthandwerk und politischer Darstellung.
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