Koai Tamei, Wasserreservoir und Rückhaltebecken in Katsushika-ku und Misato, Japan.
Koai Tamei ist eine Wasser- und Schutzanlage in Katsushika-ku und Misato mit einem System von Kanälen und Becken, die den Wasserfluss in der östlichen Präfektur Saitama regulieren. Die Struktur verbindet mehrere Wasserwege miteinander und steuert die Verteilung während verschiedener Jahreszeiten.
Izawa Yasobee begann 1729 mit dem Bau dieser Anlage, um Überschwemmungen im Nakagawa-Becken zu reduzieren. Das Projekt war eine frühe Lösung für die Wasserkontrolle in einer bereits dicht besiedelten Region.
Der Ort spiegelt die Fähigkeit wider, Wasser in einer dicht besiedelten Region zu nutzen und zu kontrollieren. Menschen in der Umgebung erkennen darin ein Zeichen von praktischem Denken und Anpassung an die Natur.
Die Anlage ist von Tokyo aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat mehrere Beobachtungspunkte. Von dort aus können Besucher die Wasserwege und das Kontrollsystem deutlich sehen.
Die Anlage funktioniert als doppeltes System: Sie speichert Wasser bei Dürre und fängt Überschussmengen während heftiger Regenfälle auf. Diese zwei Rollen in einem einzigen Bauwerk sind das Ergebnis eines durchdachten Designs aus der Edo-Zeit.
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