Nenbutsujiyama Kofun, Kaisergrab in Nara, Japan
Nenbutsujiyama Kofun ist ein Grabügel in Nara mit einer charakteristischen Schlüssellochform, bei der ein quadratischer vorderer Abschnitt mit einem kreisförmigen hinteren Teil verbunden ist. Der Hügel erhebt sich deutlich aus der Landschaft von Nara und zeigt die typische Architektur dieser frühen Grabmonumente.
Dieser Grabügel wurde im 5. Jahrhundert erbaut und stammt aus der Zeit, als das Yamato-Reich seine Macht über größere Teile Japans festigte. Die Konstruktion des Monuments markiert eine Phase, in der die Zentralisierung der Autorität durch solche monumentalen Bauten sichtbar wurde.
Die Grabhügel wie dieser waren Orte, wo die Herrscher mit wertvollen Gegenständen bestattet wurden, die sie im Jenseits begleiten sollten. Diese Praktik zeigt, wie wichtig die Verbindung zwischen Herrschern und ihrem Platz im Kosmos für das alte Japan war.
Sie können diese geschützte Grabstätte von bezeichneten Aussichtspunkten aus betrachten, da die Kaiserliche Hofagentur den Zugang einschränkt, um die Struktur zu bewahren. Es ist wichtig, die Grenzen zu respektieren und nur die offiziell erlaubten Bereiche zu nutzen.
Ausgrabungen zeigen, dass kleine Lehmfiguren, sogenannte Haniwa, einst um den Hügel herum aufgestellt waren. Diese Figuren markierten heilige Grenzen und dienten rituellen Zwecken in der Bestattungspraxis der Zeit.
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