Nikkō Ichimonji, Nationaler Schatz Tachi-Schwert im Stadtmuseum Fukuoka, Japan
Der Nikkō Ichimonji ist ein historisches Schwert, das sich im Fukuoka City Museum befindet und eine breite Klinge mit feinen Mustern aufweist, die für die Handwerkskunst des 13. und 14. Jahrhunderts charakteristisch sind. Das etwa 87 Zentimeter lange Schwert stammt aus einer Zeit, als japanische Schmieden perfekte Techniken zur Herstellung von Qualitätsklingen entwickelten.
Das Schwert wurde ursprünglich von einer renommierten Schmiede in Fukuoka hergestellt und gelangte später in den Besitz des Hojo-Clans. Im Jahr 1590 wurde es dem Kuroda-Clan als Geschenk übergeben, nachdem die Belagerung der Burg Odawara endete.
Das Schwert verkörpert die Metallarbeitstechniken der Fukuoka-Ichimonji-Schule, deren Meister Klingen mit einer einzigen horizontalen Linie markierten statt mit Signaturen. Diese Markierungsweise unterschied die Werkstatt von anderen Schmieden ihrer Zeit und prägte ihren Ruf für Handwerkskunst.
Das Schwert ist in einem speziellen Ausstellungsraum des Museums untergebracht, wo es unter optimalen Bedingungen für die Langzeiterhaltung geschützt wird. Besucher sollten beachten, dass solch empfindliche nationale Schätze nicht immer dauerhaft ausgestellt sind und je nach Ausstellung unterschiedliche Anzeigezeiten haben können.
Das Schwert bewahrt seine originale Lackscheide mit Traubenmotiv, die selbst als Nationaler Schatz anerkannt wurde. Diese Scheide ist genauso bedeutsam wie das Schwert selbst und zeigt die Kunstfertigkeit der Handwerker, die auch die Begleitausrüstung von höchster Qualität herstellten.
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