Yambaru-Nationalpark, Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe im Kunigami-Bezirk, Japan
Der Yanbaru-Nationalpark ist ein ausgedehntes Schutzgebiet im nördlichen Teil der Insel Okinawa, das die Dörfer Kunigami, Ōgimi und Higashi umfasst und auch als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt ist. Das Gebiet besteht aus dichten immergrünen Wäldern, die das ganze Jahr über grün bleiben, sowie aus Hügeln, Flüssen und der angrenzenden Küste.
Das Gebiet wurde 2016 offiziell zum Nationalpark erklärt, um die Natur im nördlichen Teil von Okinawa zu schützen. Im Jahr 2021 wurde es in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, was seinen internationalen Schutzstatus bestätigte.
Der Park ist tief mit den Traditionen der lokalen Gemeinden verbunden, die seit Generationen in dieser Region leben und die Wälder, Flüsse und Küsten für Fischerei und Landwirtschaft genutzt haben. Alte Legenden erzählen von Geistern, die in den Bäumen und Bächen wohnen, was Wanderungen durch den Wald eine besondere Stimmung verleiht.
Der Park liegt im nördlichen Teil von Okinawa und ist am besten mit dem Auto zu erreichen, da die öffentlichen Verkehrsverbindungen in dieser Region begrenzt sind. Wer die Wanderwege erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk und genug Wasser für den Tag mitbringen.
Ein Teil des Parkgebiets war früher von der US-Armee belegt, und es laufen Pläne, dieses Land schrittweise der Natur zurückzugeben, um den Park zu vergrößern. Durch die fehlende Lichtverschmutzung im nördlichen Okinawa ist der Nachthimmel über dem Park außergewöhnlich klar, sodass die Milchstraße mit bloßem Auge zu sehen ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
