Bamboo Forest, Natürlicher Bambuswald in Arashiyama, Japan.
Das Bambuswald von Sagano besteht aus dichten Reihen von Mōsō-Bambus, die einen schmalen Weg zwischen zwei alten Tempelbezirken bilden. Die Halme stehen eng beieinander und ragen bis zu 20 Meter in die Höhe, wobei sie einen natürlichen Tunnel aus grünen Stängeln erzeugen.
Die Pflanzung entstand während der Heian-Zeit als Rohstoffquelle für den Tempelbau und das Handwerk der Umgebung. Über die Jahrhunderte blieb die Anordnung der Bambusreihen weitgehend erhalten, auch als sich der Tourismus im 20. Jahrhundert entwickelte.
Viele Besucher halten inne, um das Rascheln der Stängel zu hören, das sich besonders früh am Morgen klar abhebt. Fotografen richten ihre Kameras oft auf die vertikalen Linien und das gebrochene Licht zwischen den Halmen.
Der Hauptweg ist etwa 300 Meter lang und verbindet sich mit kleinen Seitenpfaden, die zu benachbarten Tempeln führen. Frühe Morgenstunden bieten weniger Menschenandrang und bessere Lichtverhältnisse zum Fotografieren.
Das Ministerium für Umwelt führt das Geräusch des Windes in diesen Bambusstangen als geschützte Klanglandschaft Japans. Die hohen Halme schwingen leicht und erzeugen ein tiefes, kontinuierliches Murmeln, das sich von gewöhnlichem Blätterrauschen unterscheidet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.