Hyōsu-jinja, Shinto shrine in Japan
Hyōsu-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in Nishiwaki, das aus einem Hauptgebäude besteht, das von alten, moosbedeckten Bäumen umgeben ist. Die Anlage verfügt über einfache Holzstrukturen, gepflasterte Wege, kleine Steinlaternen am Eingang und auf der linken Seite eine kleine Bühne für traditionelle Puppenspiele.
Das Heiligtum wurde 1691 von einem Handwerker namens Heiji Sadashi von der Insel Awaji wieder aufgebaut und zeigt seltene Techniken aus dieser Zeit. Der Hauptsaal wurde später von der Präfektur Hyogo wegen seines besonderen Designs und seines Alters zum wichtigen Kulturgut erklärt.
Das Heiligtum ist dem Kami, den lokalen Geistern, gewidmet, die die Gemeinde schützen sollen. Besucher können kleine Holztafeln mit Wünschen sehen, die an Gestellen aufgehängt sind, und beobachten, wie Menschen vor dem Beten eine Glocke läuten und in die Hände klatschen.
Das Heiligtum ist leicht vom Stadtzentrum von Nishiwaki erreichbar und bietet einen angenehmen Spaziergang durch lokale Straßen. Die Besichtigung kostet nichts und es gibt einfache Hinweise, um sich auf dem Gelände zurechtzufinden.
Der Hauptsaal zeigt einen seltenen architektonischen Stil namens Nikensha Nagare-zukuri, bei dem das Dach elegant nach vorne verläuft und eine fließende, sanfte Kurve bildet. In der gesamten Präfektur Hyogo gibt es nur noch etwa fünf solcher Gebäude, was diesen Ort als außergewöhnliches Beispiel traditioneller Handwerkskunst macht.
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