千葉寺ノ公孫樹, Naturdenkmal Baum im Chiba-dera Tempel, Japan.
Der Ginkgo in Chiba-dera ist ein massiver, über 27 Meter hoher Baum mit starken Wurzeln und vier dicken Hauptästen. Das Exemplar steht im Tempelhof und zeigt die charakteristische Form mit ausgeprägten Wurzeln und breiter Krone.
Der Baum soll von dem buddhistischen Mönch Gyoki gepflanzt worden sein, als der Tempel Chiba-dera im Jahr 709 gegründet wurde. Er erhielt 1935 den Status eines Naturdenkmals und zeugt von der langen Geschichte dieser Tempelanlage.
Der Ginkgobaum ist ein lebendes Symbol der japanischen Verehrung für alte Bäume und ihre Rolle in Tempeln als Orte der Betrachtung. Sein Vorhandensein prägt den Charakter des Tempelhofes und zieht Besucher an, die die Nähe zu diesem Naturwunder suchen.
Das Denkmal steht frei zugänglich im Tempelhof und lässt sich leicht vom Tempeleingang aus erreichen. Die beste Zeit zum Besuch ist im Herbst, wenn das Blattwerk goldene Farben annimmt und das Licht die Struktur des Baumes besonders gut zur Geltung kommt.
Der Baum ist männlich und produziert daher keinen Samen, was ihn von vielen anderen Ginkgos unterscheidet. Seine vier mächtigen Äste spreizen sich wie Kompasspunkte aus und bilden eine seltene Struktur, die Generationen von Tempelbuchern dokumentiert haben.
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