Jōmon Goddess, Archäologische Reliquie im Präfekturmuseum Yamagata, Japan
Die Jōmon-Göttin ist eine etwa 45 Zentimeter hohe Tonfigur mit geometrischen Mustern, verlängerten Körperproportionen und vereinfachten Gesichtszügen, die kleine Durchbohrungen aufweisen. Die Oberfläche zeigt sorgfältig eingravierte Linien und Muster, die das gesamte Aussehen strukturieren.
Die Figur wurde 1986 an der archäologischen Stätte Nishinomae in der Präfektur Yamagata entdeckt und erhielt im September 2012 den Status eines Nationalen Schatzes Japans. Diese Anerkennung unterstreicht ihre Bedeutung als eines der wichtigsten Artefakte aus der Mittleren Jōmon-Zeit.
Diese Tonfigur zeigt, wie Menschen der Jōmon-Zeit ihre Vorstellungen von Körperformen und Schönheit ausdrückten. Die geometrischen Muster und die sorgfältig gestalteten Details deuten darauf hin, dass solche Figuren eine besondere Bedeutung für die damalige Gemeinschaft hatten.
Die Figur befindet sich im Yamagata Prefektural Museum und wird in einer kontrollierten Umgebung aufbewahrt, um ihre Erhaltung zu sichern. Besucher sollten beachten, dass sie nicht immer ausgestellt ist, da sie gelegentlich für Ausstellungen an anderen Institutionen verliehen wird.
Unter den vier Tonfiguren, die in Japan den Status eines Nationalen Schatzes haben, ist diese wegen ihrer fast vollständigen Erhaltung bemerkenswert. Die außergewöhnliche Höhe und die feinen Details machen sie zu einem Standout-Beispiel unter prähistorischen Tonfiguren aus dieser Zeit.
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