Kannouji, Buddhistischer Tempel in Ichinoe, Japan.
Der Tempel Kannouji ist eine buddhistische Anlage in Ichinoe mit einem Glockenturm und einer Haupthalle, die hölzerne Statuen von Buddhadeities wie Shakamunibutsu und Taho Nyorai enthalt. Die Statuen zeigen handwerkliche Qualitat aus früheren Epochen und bilden den mittelpunkt der religiösen Nutzung des Ortes.
Der Tempel wurde 1205 als Shingonshu-Kloster gegründet und wechselte 1288 zum Nichirenshu-Buddhismus unter der Führung des Geistlichen Sanmi Nisshin. Diese Veränderung prägte die religiöse Ausrichtung und Praxis des Ortes über Jahrhunderte.
Die Tempelglocke wurde 1698 von dem Meistergießer Masatsugu Fujiwara gegossen und zeigt handwerkliche Kunstfertigkeit aus dieser Zeit. Sie ist heute als Kulturgut registriert und wird von Besuchern als Symbol für die künstlerischen Traditionen der Anlage wahrgenommen.
Der Tempel liegt in der Nähe der Haltestelle Ichinoe der Toei Subway Shinjuku Line, wodurch eine bequeme Anreise vom Flughafen aus möglich ist. Von beiden Flughäfen Narita und Haneda können Besucher mit Zugverbindungen leicht dort ankommen.
Der Ort beherbergt die Fudekozuka-Monumente, die Kenshoin Nichize gewidmet sind, der an einer Filialanlage eine Schreibschule gründete. Diese Steindenkmaler bewahren die Erinnerung an die pädagogische Vergangenheit des Ortes.
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