Hōkoku-ji, Buddhistischer Tempel in Saijō, Japan
Das Hokoku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Saijo und besitzt eine Haupthalle mit einer Buddha-Statue sowie Gebaeude fuer Meditation und Teezeremoni. Die Anlage erstreckt sich ueber groessere Flaechen mit Gaerten und wird von dichtem Bambuswald umgeben, der mehrere Hektaren des Gelaends bedeckt.
Der Tempel wurde 1334 von Priester Tengan Eko gegrundet und steht in Verbindung mit Ashikaga Ietoki, einem wichtigen Mitglied der Familie, die later die Shogunate regierte. Die Griundung fand waehrend einer Zeit politischer Veraenderung statt und machte den Tempel zu einem spirituellen Zentrum in der Region.
Der Tempel gehört zur Rinzai-Zen-Buddhismus-Schule und bietet Besuchern traditionelle Matcha-Tee-Zeremonien an, bei denen man die rituelle Zubereitung des grünen Tees selbst erleben kann. Diese Zeremonien finden in ruhigen Räumen statt und ermöglichen es Gästen, in die alltäglichen Praktiken des Tempels einzutauchen.
Der Tempel ist normalerweise von morgens bis am Nachmittag geoeffnet und Besucher koennen die Gelaende in ihrem eigenen Tempo erkunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da man viel Zeit im Bambuswald und auf verschiedenen Wegen verbringt.
Das Geleande ist von tausenden von Moso-Bambuspflanzen umgeben, die natuerliche Wege durch den Wald bilden und eine seltene Walderfahrung in Japan schaffen. Diese Bambuswaelde ist so dicht und alt, dass sie viele lokale Tier- und Pflanzenarten beherbergt, die sonst in der nahen Umgebung selten zu finden sind.
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