立山寺, Buddhistischer Tempel in Kamiichi, Japan
Der Tempel Oiwasan Nisseki-ji beherbergt ein Hauptheiligtum mit einer drei Meter hohen Steinskulptur von Fudo Myoo, eingebettet in Bergwälder und umgeben von natürlichen Wasserfällen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Gehwegen durch dichte Vegetation.
Die Gründung geht auf das Jahr 725 zurück, doch im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde die Anlage durch den Feudalherren Maeda aus der Kaga-Domäne zerstört. Der Wiederaufbau nach diesem Ereignis prägte die heutige Struktur des Heiligtums.
Das Heiligtum ist Schauplatz regelmäßiger Goma-Zeremonien, bei denen Holztafeln mit geschriebenen Gebeten als Opfergaben vor Fudo Myoo verbrannt werden. Diese Rituale folgen einer lokalen Tradition, die Besucher aus der Nähe beobachten können.
Der Zugang erfolgt über lokale Verkehrsmittel und Wanderwege, die zum Heiligtum führen und für verschiedene Fitnessstufen geeignet sind. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege durch Waldflächen mit unebener Oberfläche verlaufen.
Sechs ausgewiesene Wasserfälle auf dem Gelände dienen als Meditationsorte, wo praktizierende die Takigyo-Technik ausführen, eine Wassorreinigungsritual unter kalten Strömungen. Diese körperliche Disziplin bleibt eine seltene Praxis, die wenige Besucher hautnah erleben.
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