Misaki-Inari jinja, Shinto shrine in Japan
Misaki-Inari jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum im Stadtbezirk Chiyoda-ku in Tokio, erkennbar an seinem roten Torii-Tor und einem schlicht gestalteten zentralen Altar. Das Gelände ist kompakt und besteht aus einem gepflasterten Bereich mit Fuchsstatuen sowie einem Reinigungsbecken für Besucher.
Das Heiligtum wurde 1457 von Ota Dokan gegründet, dem Erbauer der Burg Edo, und war ursprünglich dem Gott Inari geweiht. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1952 an seinem heutigen Standort neu eröffnet.
Das rote Torii-Tor am Eingang zeigt an, dass man einen heiligen Bereich betritt, und Besucher waschen sich dort traditionell die Hände, bevor sie beten. Die kleinen Fuchsstatuen auf dem Gelände stehen für Boten des Gottes Inari und sind ein sichtbares Zeichen dafür, wem das Heiligtum gewidmet ist.
Das Heiligtum liegt im Stadtteil Chiyoda-ku, in der Nähe von Jinbocho und Ochanomizu, und lässt sich gut in einen Spaziergang durch die Gegend einbauen. Es empfiehlt sich, tagsüber vorbeizukommen, um die Details der Fuchsstatuen und des Altars gut sehen zu können.
Der Maler Utagawa Yoshikazu hielt das Heiligtum in Bildern fest und liefert damit einen seltenen visuellen Hinweis darauf, wie der Ort in vergangenen Jahrhunderten aussah. Prinzessin Kazunomiya aus der kaiserlichen Familie soll nach einem Besuch zurückgekehrt sein, um für den Schutz zu danken, den sie auf dem Weg durch diesen Ort gespürt hatte.
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