Yabuzuka Quarry, Ehemaliger Steinbruch in Ota, Japan
Der Yabuzuka-Steinbruch zeigt hohe Felswände aus vulkanischem Tuff mit zahlreichen Kammern und Gängen in der ausgebeuteten Bergflanke. Die Gesamtstätte bietet Einblick in die Struktur der mittels Sprengstoff gewonnenen Räume und die Tiefe des Abbaus.
Der Abbau in diesem Steinbruch begann um 1903 während der Meiji-Zeit und endete 1955, wobei der Betrieb Hunderte von Arbeitern beschäftigte. Die lange Betriebsdauer zeigt, wie wichtig dieses Material für die regionale Entwicklung war.
Der gewonnene Yabuzuka-Stein war für die lokale Bauweise unverzichtbar und wurde zum Bau von Fundamenten, Zäunen und traditionellen Kochöfen namens Kamado verwendet. Besucher sehen heute noch, wie tief dieser Stein in der regionalen Architektur verwurzelt ist.
Die Stätte ist über eine schmale Bergstraße mit kleinem Kiesplatz zum Parken erreichbar, wobei einfache Beschilderung den Eingang markiert. Die schmalen Gänge und natürliche Beleuchtung erfordern angepasstes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten der älteren Strukturen.
Rote Kanji-Zeichen von 1959 sind noch immer auf den Decken der Kammern sichtbar und markieren die abschließende Phase der Industrienutzung. Diese Markierungen zeigen, wann und wie Arbeiter die Räume noch während des Betriebs beschrifteten.
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