Nihonbashi, Steinbogenbrücke in Nihonbashi, Tokio, Japan
Nihonbashi ist ein steinerner Übergang mit zwei Granitbögen, der den Nihonbashi-Fluss überspannt und an seinen vier Ecken verzierte Bronzelaternen trägt. Über die Fahrbahn fließt heute viel Verkehr, während darunter das Wasser in einem schmalen Kanal durch die Stadt läuft.
Die heutige Konstruktion stammt aus dem Jahr 1911 und ist die neunzehnte Bauversion an diesem Ort, der seit dem 17. Jahrhundert eine Flussquerung trägt. Schon vor Jahrhunderten begann hier der Tokaido, die wichtigste Überlandstraße, die nach Westen in Richtung Kyoto führte.
Familien kommen oft am Wochenende hierher, um die Bronzeskulpturen zu fotografieren, während unter den Bögen manchmal kleine Boote durchfahren. Im nahen Stadtviertel laufen jeden Tag Geschäftsleute über diesen Übergang, bevor sie in die alten Handelshäuser und modernen Bürotürme gehen.
Man kann über den Übergang jederzeit zu Fuß gehen, da breite Gehwege auf beiden Seiten verlaufen und Ampeln den Verkehr regeln. Auf der östlichen Seite liegt eine kleine Plakette im Boden, die als symbolischer Referenzpunkt für landesweite Entfernungsmessungen gilt.
Eine Autobahn führt heute über dem Fluss und wirft einen Schatten auf den historischen Bogen, was viele Besucher überrascht. Die Laternenpfosten sind mit Reliefs der japanischen Kaiserkrone verziert, die man aus der Nähe gut erkennen kann.
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