Sakaki-jinja, Shinto shrine in Japan
Sakaki-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in der Nähe von Kuramae in Tokio, das durch ein großes rotes Torii-Tor gekennzeichnet ist und auf ruhigen Gelanden mit großen Ginkgo-Bäumen liegt. Der Hauptschrein wurde 1933 aus Stahlbeton erbaut und enthält mehrere kleinere Schreine wie das Inari-Heiligtum sowie einen alten Handbrunnen, der die Geschichte des Ortes bewahrt.
Das Heiligtum wurde vor etwa 110 Jahren während der Herrschaft des Kaisers Keiko gegründet und verlor seinen ursprünglichen Namen Rokuten Tenjin-Schrein 1873, um später nach dem Großen Kanto-Erdbeben 1923 vom ursprünglichen Standort nach Kuramae verlegt zu werden. Der Hauptschrein wurde 1945 während Luftangriffen zerstört und 1956 wieder aufgebaut, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Stadt nach der Kriegszerstörung demonstriert wurde.
Der Name des Schreins bezieht sich auf den Sakaki-Baum, eine Pflanze mit tiefer spiritueller Bedeutung in der Shinto-Tradition, die als Brücke zwischen der göttlichen und menschlichen Welt gilt. Die Blätter des Sakaki werden in Ritualen verwendet und sind überall auf dem Gelände als Zeichen der Verehrung der Gottheiten zu sehen.
Das Heiligtum ist leicht zu Fuß vom Bahnhof Kuramae oder Asakusabashi zu erreichen und hat keinen Parkplatz, daher ist öffentliche Verkehrsmittel die beste Option für die Anreise. Besucher sollten wissen, dass traditionelle Schreine stille Orte sind und die grundlegenden Rituale wie das Waschen von Händen und Mund vor dem Beten sowie das zweimalige Verbeugen und zweimalige Klatschen Teil des Besuchs sind.
Das Heiligtum fungiert als Hauptschrein für einen Kurs mit acht glücklichen Göttern im südlichen Tokio, wo Besucher an mehreren Orten beten können und die Herbstfärbung des Ginkgo-Baums den Ort besonders attraktiv macht. Viele Reisende übersehen dieses Heiligtum wegen seiner Nähe zu berühmteren Orten wie Asakusa und verlieren damit eine ruhige Flucht und Verbindung zu Tokyos lokaler spiritueller Geschichte.
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